Bewegung auf der Talachse

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Die Interessengemeinschaft Fahrradstadt Wuppertal begrüsst die aktuelle Diskussion um einen durchgängigen Talachsen-Radweg. Die IG Fahrradstadt hat einen durchgängigen und komfortablen Radweg von Oberbarmen bis Vohwinkel seit ihrer Gründung als den Schlüssel zur mehr Radverkehr in Wuppertal betrachtet und befürwortet.

Die Idee eines durchgehenden Radwegs auf der Talachse ist nicht neu: In den letzten Jahrzehnten wurden immer wieder Teile, beispielsweise zwischen Stadion und Robert-Daum-Platz, aber auch zwischen Wasserstraße und Hofkamp, für den Radverkehr freigegeben. Leider sind viele Radverkehrsanlagen, wie beispielsweise in Unterbarmen, stark veraltet. Ein ganzheitlicher Entwurf nach dem neusten Stand der Technik ist daher notwendig. Eine komplizierte Führung über Nebenstraßen ist weder komfortabel, noch intuitiv. Die Nordbahntrasse ist das beste Beispiel für vorbildiche Infrastruktur, kann aber nicht den gesamten innerstädtischen Verkehr abwickeln. Eine weitere Hauptroute, auf der sich Radfahrende ähnlich komfortabel auf der Talachse bewegen können, ist daher notwendig.

In der aktuellen Debatte gibt es drei konkrete Vorschläge für einen Wupperradweg:

  • ein Radweg (oder Umweltspur) auf der B7
  • eine Führung über die Wolkenburg und Siegesstraße
  • einen Wupperradweg

In der Bewertung dieser aktuellen Vorschlägen sehen wir die Einführung von einem Radweg oder Umweltspur (Rad- und Busverkehr teilen sich eine Spur) auf der B7 als Beste der bisher eingebrachten Lösungen an. Eine Führung über die Wolkenburg und Siegestraße mit Umwegen sehen wir als umständlich an, gleiches gilt für die Führung des Radverkehrs in unmittelbarer Nähe zur Wupper, welche zwar einen hohen Freizeitwert hat aber zwangläufig über Gehwege und Nebenstraßen verlaufen muss und darum als Radverkehrsweg eher ungeeignet ist.

Ein durchgängiger Talachsenradweg würde die Verkehrskapazität der B7 nicht beeinflussen, Erfahrungen mit der Westkotter Strasse und der zwischen Haspel und Schauspielhaus eingerichtete Umweltspur bestätigen dies. Diese wichtige Radverbindung hat nicht nur das Potential den akuten Abgas- und Lärmbelastungen entgegenzuwirken, sie wird darüberhinaus nachweislich zur Belebung des Einzelhandels entlang der Talachse führen.

Abschliessend begrüssen wir die neuen Bestrebungen von zwei politischen Parteien und Vertretern der Zivilgesellschaft den Radverkehr zukunftsfähig und sicher zu gestalten.

Es ist ein wichtiger Schritt vorwärts und zeigt eine konstruktive, positive und offene Haltung gegenüber Wuppertal als Fahrradstadt. Die IG Fahrradstadt wird weiterhin diesen Prozess tatkräftig auf verschiedensten Ebenen mitgestalten.

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Fienchen: Start im April


Letzte Woche waren wir mit Fienchen auf der Nordbahntrasse unterwegs, um Bildmaterial für das Box-Design und für die anstehende Pressearbeit anzufertigen. Aktuell klären wir noch die letzten Details für den Verleih und sind optimistisch, dass der Verleih Anfang April an den Start gehen kann.

Ein Jahr Nordbahntrasse. Ein Grund zum Feiern!

1Jahr_NBT_Header_FbAb 13 Uhr öffnen wir Hebebühne, um das einjährige Jubiläum unserer wundervollen Nordbahntrasse gebührend zu würdigen. Wollt ihr mehr über die Idee, Umsetzung und die aktuellen Entwicklungen rund um die Nordbahntrasse erfahren?

Interessiert ihr Euch für Radverkehr in Wuppertal? Kommt vorbei! In der Werkstatthalle werden ganztägig aktuelle Fahrrad- und Trassenvideos gezeigt.

Ab dem frühen Abend bis in den frühen Morgen sorgen stadtbekannte DJs für ein abwechslungsreiches Programm von Soul, Funk über Blues und Rock bis hin zu Electronic.

Ihr seid herzlich eingeladen zum Kennenlernen und Feiern!

Initiativen
ADFC Wuppertal / Solingen
Hebebühne e.V.
IG Fahrradstadt
Mirker Schrauba
Radrüpelz e. V. i. G.
Talradler
UTOPIASTADTRAD
Wuppertalbewegung e. V.

DJs
Unbreakable Daani,
DJ Kotelett,
Enzo Constanzo,
DJ Paolo

Projekt Fienchen gestartet

Am Samstag haben wir (IG Fahrradstadt Wuppertal, Talradler.de und UtopiastadtRad) im Hutmacher das Projekt Fienchen vorgestellt. Eine Aufzeichnung des Events folgt in den nächsten Tagen. Auf der Veranstaltung haben wir auch unser Promo-Video zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Ab sofort kann für Fienchen gespendet werden: Am einfachsten geht das per Überweisung an den Utopiastadt e.V.
(Verwendungszweck: Fienchen)
Für Kontodaten und Informationen zum Verein:
neu.clownfisch.eu/utopiastadt-verein/spenden/
Eine StartNext-Kampange steht ebenfalls in den Startlöchern.

Fienchen hat auch eine Facebook-Seite.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger entdecken zunehmend das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel. Immer mehr Menschen steigen auf’s Rad um, doch wie sieht es bei dem Transport von Waren und größeren Gegenständen aus? Fienchen ist die Antwort auf diese Frage. Ein kostenlos nutzbares Lastenrad für alle Wuppertalerinnnen und Wuppertaler.

Ein Lastenrad ist ein besonderer Fahrradtyp, der auf den Transport von Gegenständen spezialisiert ist. Durch die große Ladefläche können Einkäufe, sperrige Gegenstände oder mehrere Kisten Getränke mühelos transportiert werden. „Das Ausleihen von Lastenrädern ist in anderen Städten inzwischen Alltag.

Wir freuen uns, diese geniale Lösung auch nach Wuppertal zu holen“, so Christoph Grothe, Fahrradblogger aus Wuppertal und Mitinitiator des Projekts. „Das Lastenrad wird, im Gegensatz zu anderen freien Lastenrädern, einen Elektroantrieb haben“, ergänzt Julian Busch, Projektleiter der IG Fahrradstadt. „Damit man auch den Wochenendeinkauf die Cronenberger Straße hochbekommt.“ so Busch weiter.

Mit dem Rad zur Universität Wuppertal

„Wie komme mit dem Fahrrad zur Bergischen Universität?“ ist eine der Fragen, die wir im letzten Jahr sehr oft gehört haben. Deshalb haben wir uns mit Talradler.de und der Hochschulgruppe UniRadler Wuppertal zusammengetan und eine dreiteilige Videoreihe produziert:

Eine FAQ, sowie eine Karte der Strecken gibt es auf der Webseite von talradler.de.

Die Nordbahntrasse als Arbeitsweg

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Die Nordbahntrasse kurz nach Sonnenaufgang. (Photo: Tobias Jäger)

„Die Nordbahntrasse als Weg zur Arbeit?“, dieser Frage geht aktuell Tobias Jäger nach. Der gebürtige Wuppertaler studiert Raum- und Stadtplanung an der Technischen Universität Dortmund und schreibt gerade seine Master-Arbeit zum Thema Nordbahntrasse und Alltagsverkehr. Im Rahmen seiner Recherchen zählt er u.a. morgens und abends an verschiedenen Punkten die vorbeifahrenden Radfahrer bzw. die vorbeigehenden Fussgänger. Die Zählungen stellt Tobias auch unserem BikeCounter-Projekt zur Verfügung, im Gegenzug fließen alle bisherigen Zählungen in die Arbeit mit ein. Außerdem hat er einen Fragebogen entwickelt, der von allen Personen ausgefüllt werden kann, die in der Nähe der Trasse arbeiten, auch wenn sie nicht die Trasse als Arbeitsweg nutzen. Nicht nur Einzelpersonen, sondern auch ganze Betriebe nehmen an der Umfrage, die in maximal zehn Minuten ausgefüllt ist, bereits teil. Aber wie immer gilt: Je mehr Menschen teilnehmen umso besser. Wer also in der Nähe der Trasse arbeitet und noch nicht an der Umfrage teilgenommen hat, sei der Fragebogen wärmstens an Herz gelegt. Letzen Freitag haben sich Christoph und Tobias getroffen, um über die Masterarbeit, die Nordbahntrasse und die Reaktionen der Trassennutzer zu sprechen:

Rückblick: Filmschauplätze NRW in Heiligenhaus

Über 30 Leute haben sich für die Fahrt nach Heiligenhaus zusammengefunden | Photo: Christoph Grothe / Talradler.de

Über 30 Leute haben sich für die Fahrt nach Heiligenhaus zusammengefunden | Photo: Christoph Grothe / Talradler.de

Am vergangenen Mittwoch haben wir zu einer gemeinsamen Fahrt zu den FilmSchauPlätzen NRW in Heiligenhaus eingeladen und trotz leichtem Regen sind über 30 Radfahrende unserer Einladung gefolgt. Über die Nordbahntrasse und den Panoramaradweg Niederbergbahn ging es zunächst in Richtung Flandersbach. Nach einem kleinen Abstecher über die noch nicht fertiggestellte Autobahn, der sich aber als Sackgasse entpuppte, ging es durch das Angerbachtal bis zur, gerade im Bau befindenden, Autobahnauffahrt Hofermühle. Wir erreichten das Ziel pünktlich, kurz vor Beginn des Vorfilms. Nach der Vorführung der französischen Komödie “Eyjafjallajökull” stand gegen Mitternacht die Rückfahrt auf dem Programm. Über den nördlichen Arm des Panoramaradweg Niederbergbahn steuerten wir zunächst Velbert und Aprath an. Auf direktem Weg ging es dann wieder nach Wuppertal. Trotz der Feuchtigkeit war es eine tolle Fahrt. Hier einige Eindrücke:

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Mit dem Rad zum Open-Air-Kino auf der Autobahn

11350539_825999100829613_4060941368509606591_nBereits zum 18. mal findet in diesem Sommer das Filmfestival FilmSchauPlätze statt. Bei diesem Festival werden in ganz NRW außergewöhnliche Filme an außergewöhnlichen Orten gezeigt. Dieses Jahr macht das mobile Open-Air-Kino am 15. Juli 2015 in Heiligenhaus Station. Als „Kinosaal“ dient ein Teilstück der sich gerade in Bau befindenden Autobahn A44. Unter freiem Himmel wird, nach Einbruch der Dunkelheit, die französische Komödie „Eyjafjallajökull“ gezeigt. Die IG Fahrradstadt Wuppertal organisiert zu diesem Event einen Fahrradzubringer. Die knapp 24 Kilometer lange Route führt über die Nordbahntrasse und den Panoramaradweg Niederbergbahn. Dann geht es weiter durch das Angerbachtal zur zukünftigen Autobahnauffahrt Hofermühle in Heiligenhaus. Laut Veranstalter beginnt der Film gegen 22 Uhr und endet um 23:45 Uhr. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Seite der Stadt Heiligenhaus. Der Eintritt ist frei. Wer nun Lust bekommen hat mitzufahren trifft sich um 19 Uhr am Mirker Bahnhof (Facebook-Event) in Wuppertal.

Hinweis: Veranstalter der FilmSchauPlätze ist die Stadt Heiligenhaus in Zusammenarbeit mit der Film und Medienstiftung NRW dem Stadtmarketing-Arbeitskreis Kultur und Gesellschaft sowie den örtlichen Lions- und Leo-Clubs. Jeder fährt eigenverantwortlich mit, die IG Fahrradstadt übernimmt keinerlei Haftung.