Projekt Fienchen gestartet

Am Samstag haben wir (IG Fahrradstadt Wuppertal, Talradler.de und UtopiastadtRad) im Hutmacher das Projekt Fienchen vorgestellt. Eine Aufzeichnung des Events folgt in den nächsten Tagen. Auf der Veranstaltung haben wir auch unser Promo-Video zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Ab sofort kann für Fienchen gespendet werden: Am einfachsten geht das per Überweisung an den Utopiastadt e.V.
(Verwendungszweck: Fienchen)
Für Kontodaten und Informationen zum Verein:
neu.clownfisch.eu/utopiastadt-verein/spenden/
Eine StartNext-Kampange steht ebenfalls in den Startlöchern.

Fienchen hat auch eine Facebook-Seite.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger entdecken zunehmend das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel. Immer mehr Menschen steigen auf’s Rad um, doch wie sieht es bei dem Transport von Waren und größeren Gegenständen aus? Fienchen ist die Antwort auf diese Frage. Ein kostenlos nutzbares Lastenrad für alle Wuppertalerinnnen und Wuppertaler.

Ein Lastenrad ist ein besonderer Fahrradtyp, der auf den Transport von Gegenständen spezialisiert ist. Durch die große Ladefläche können Einkäufe, sperrige Gegenstände oder mehrere Kisten Getränke mühelos transportiert werden. “Das Ausleihen von Lastenrädern ist in anderen Städten inzwischen Alltag.

Wir freuen uns, diese geniale Lösung auch nach Wuppertal zu holen”, so Christoph Grothe, Fahrradblogger aus Wuppertal und Mitinitiator des Projekts. “Das Lastenrad wird, im Gegensatz zu anderen freien Lastenrädern, einen Elektroantrieb haben”, ergänzt Julian Busch, Projektleiter der IG Fahrradstadt. “Damit man auch den Wochenendeinkauf die Cronenberger Straße hochbekommt.” so Busch weiter.

Mit dem Rad zur Universität Wuppertal

“Wie komme mit dem Fahrrad zur Bergischen Universität?” ist eine der Fragen, die wir im letzten Jahr sehr oft gehört haben. Deshalb haben wir uns mit Talradler.de und der Hochschulgruppe UniRadler Wuppertal zusammengetan und eine dreiteilige Videoreihe produziert:

Eine FAQ, sowie eine Karte der Strecken gibt es auf der Webseite von talradler.de.

Die Nordbahntrasse als Arbeitsweg

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Die Nordbahntrasse kurz nach Sonnenaufgang. (Photo: Tobias Jäger)

“Die Nordbahntrasse als Weg zur Arbeit?”, dieser Frage geht aktuell Tobias Jäger nach. Der gebürtige Wuppertaler studiert Raum- und Stadtplanung an der Technischen Universität Dortmund und schreibt gerade seine Master-Arbeit zum Thema Nordbahntrasse und Alltagsverkehr. Im Rahmen seiner Recherchen zählt er u.a. morgens und abends an verschiedenen Punkten die vorbeifahrenden Radfahrer bzw. die vorbeigehenden Fussgänger. Die Zählungen stellt Tobias auch unserem BikeCounter-Projekt zur Verfügung, im Gegenzug fließen alle bisherigen Zählungen in die Arbeit mit ein. Außerdem hat er einen Fragebogen entwickelt, der von allen Personen ausgefüllt werden kann, die in der Nähe der Trasse arbeiten, auch wenn sie nicht die Trasse als Arbeitsweg nutzen. Nicht nur Einzelpersonen, sondern auch ganze Betriebe nehmen an der Umfrage, die in maximal zehn Minuten ausgefüllt ist, bereits teil. Aber wie immer gilt: Je mehr Menschen teilnehmen umso besser. Wer also in der Nähe der Trasse arbeitet und noch nicht an der Umfrage teilgenommen hat, sei der Fragebogen wärmstens an Herz gelegt. Letzen Freitag haben sich Christoph und Tobias getroffen, um über die Masterarbeit, die Nordbahntrasse und die Reaktionen der Trassennutzer zu sprechen:

Rückblick: Filmschauplätze NRW in Heiligenhaus

Über 30 Leute haben sich für die Fahrt nach Heiligenhaus zusammengefunden | Photo: Christoph Grothe / Talradler.de

Über 30 Leute haben sich für die Fahrt nach Heiligenhaus zusammengefunden | Photo: Christoph Grothe / Talradler.de

Am vergangenen Mittwoch haben wir zu einer gemeinsamen Fahrt zu den FilmSchauPlätzen NRW in Heiligenhaus eingeladen und trotz leichtem Regen sind über 30 Radfahrende unserer Einladung gefolgt. Über die Nordbahntrasse und den Panoramaradweg Niederbergbahn ging es zunächst in Richtung Flandersbach. Nach einem kleinen Abstecher über die noch nicht fertiggestellte Autobahn, der sich aber als Sackgasse entpuppte, ging es durch das Angerbachtal bis zur, gerade im Bau befindenden, Autobahnauffahrt Hofermühle. Wir erreichten das Ziel pünktlich, kurz vor Beginn des Vorfilms. Nach der Vorführung der französischen Komödie “Eyjafjallajökull” stand gegen Mitternacht die Rückfahrt auf dem Programm. Über den nördlichen Arm des Panoramaradweg Niederbergbahn steuerten wir zunächst Velbert und Aprath an. Auf direktem Weg ging es dann wieder nach Wuppertal. Trotz der Feuchtigkeit war es eine tolle Fahrt. Hier einige Eindrücke:

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Mit dem Rad zum Open-Air-Kino auf der Autobahn

11350539_825999100829613_4060941368509606591_nBereits zum 18. mal findet in diesem Sommer das Filmfestival FilmSchauPlätze statt. Bei diesem Festival werden in ganz NRW außergewöhnliche Filme an außergewöhnlichen Orten gezeigt. Dieses Jahr macht das mobile Open-Air-Kino am 15. Juli 2015 in Heiligenhaus Station. Als “Kinosaal” dient ein Teilstück der sich gerade in Bau befindenden Autobahn A44. Unter freiem Himmel wird, nach Einbruch der Dunkelheit, die französische Komödie “Eyjafjallajökull” gezeigt. Die IG Fahrradstadt Wuppertal organisiert zu diesem Event einen Fahrradzubringer. Die knapp 24 Kilometer lange Route führt über die Nordbahntrasse und den Panoramaradweg Niederbergbahn. Dann geht es weiter durch das Angerbachtal zur zukünftigen Autobahnauffahrt Hofermühle in Heiligenhaus. Laut Veranstalter beginnt der Film gegen 22 Uhr und endet um 23:45 Uhr. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Seite der Stadt Heiligenhaus. Der Eintritt ist frei. Wer nun Lust bekommen hat mitzufahren trifft sich um 19 Uhr am Mirker Bahnhof (Facebook-Event) in Wuppertal.

Hinweis: Veranstalter der FilmSchauPlätze ist die Stadt Heiligenhaus in Zusammenarbeit mit der Film und Medienstiftung NRW dem Stadtmarketing-Arbeitskreis Kultur und Gesellschaft sowie den örtlichen Lions- und Leo-Clubs. Jeder fährt eigenverantwortlich mit, die IG Fahrradstadt übernimmt keinerlei Haftung.

Ausstellungsnachlese I: Der Wunschbaum

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Auf unserer ersten Ausstellung haben wir euch nach Anregungen bezüglich des Radverkehr in Wuppertal gefragt. Dazu hatten wir einen Stadtplan aufgehängt, an dem eure Wünsche angebracht werden können. Gestern haben wir die Ausstellung im Mirker Bahnhof abgebaut und die Anregungen digitalisiert. Hier sind die einzelnen Anregungen im Wortlaut:

- Radweg zwischen Zoo und Rutenbecker Weg instandsetzen
– Verbindung Radweg – S-Bahn in Vohwinkel
– Rutenbecker Weg öffnen
– Kaputter Radweg! Größere Betonplatten stehen hoch
– Einbahnstraße öffnen, Sophienstraße
– Kreuzung Gathe/Hofaue
– Döppersberg!!! Talachse durchgängig für Radfahrer befahrbar machen.
– Einbahnstraßen Wormser und Meininger Str. freigeben!
– Hartufer in Richtung Elberfeld zu „eng“.
– Kein Radweg!!! Briller Straße
– Einbahnstraße öffnen: Holsteiner Str. + Schleswiger/Flensburger Str. / Parade
– Am Schnapsstüber: Einbahnstraße freigeben. Ein Weg gefahrlos zu den Barmer Kliniken zu kommen.
– Reichsstraße freigeben
– Sedanstr. Ecke Mühlenweg
– Große Flurstraße: Möglichkeit für Radfahrer einräumen von Sedanstr. kommend links abzubiegen.
– Bergisches Plateau: Fussgängerweg / Radfahrweg klar regeln.
– Wartburgstraße freigeben.
– Brücke über den Diek
– Langerfeld bitte anbinden.

Wie geht es nun weiter? Wir werden die Anregungen auswerten und an die Stadt weiterleiten. Außerdem soll das Projekt weiter gehen. In Zusammenarbeit mit der Wuppertaler Open-Data-Initiative wollen wir unseren analogen Wunschbaum in die digitale Welt übertragen. Die Arbeiten dazu haben bereits begonnen. In Zukunft soll es möglich sein, Anregungen auf einer Online-Karte einzureichen, anzuschauen und zu bearbeiten.

Formular zum Fahrradzählen

FSWPT-BikecounterHallo Fahrradfreunde! Wir haben ein Formular zur Erfassung des Radverkehrs in Wuppertal entwickelt. Wenn Du mithelfen willst, den Radverkehr in Deiner Stadt zu verbessern kannst Du mit diesem Formular eine Radverkehrszählung an einem von zehn vorgeschlagenen Locations oder dort wo immer du willst (es sollte nur auf dem Wuppertaler Stadtgebiet sein) durchführen.

So geht’s:
1. Formular ausdrucken.
2. Suche dir eine schöne Location und zähle die vorbeifahrenden Radfahrerinnen und Radfahrer. Auf dem Formular findest du zehn Vorschläge von uns, du kannst aber überall in Wuppertal zählen. Die Zählung sollte mindestens 20 Minuten dauern.
3. Nach der Zählung gibst du das Formular einfach im Café Hutmacher im Mirker Bahnhof ab, oder schickst uns die Ergebnisse per Mail an info(a)fahrradstadtwuppertal.de.

Warum zählen?
Die IG Fahrradstadt möchte eine Übersicht über die tatsächliche Radnutzung bekommen. Aus diesem Grund wollen wir, ganz klassisch, die Radfahrerinnen und Radfahrer zählen. Die Ergebnisse und Daten werden regelmässig visualisiert und der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Hast du nun Lust bekommen? Hier kannst Du den Bikecounter runterladen und ausdrucken. Das Formular kannst du auch interaktiv ausfüllen und uns als E-Mail schicken.

 

Filmvorführung: Aftermass

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Portland gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte Nordamerikas. Das war nicht immer so. In den 70er Jahren sollten ein Großteil der Innenstadt einer Stadtautobahn zum Opfer fallen. Gegen diese Baumaßnahme formierte sich ein breiter Widerstand. Heute bestimmen Radfahrende und gut ausgebauter ÖPNV das Stadtbild. Über 20.000 Radfahrende überqueren heute eine der zentralen Brücken der Stadt täglich. Seit 2007 können Studierende die auf einem Berg gelegene Universität mit einer Seilbahn erreichen.

Wie entstand dieses lebenswerte Portland? Welche Akteure zeigen sich für diese Entwicklung verantwortlich? Was können andere Städte von Portland lernen? Diesen Fragen geht der Film „Aftermass“ nach. Die 75-minütige Dokumentation von Joe Biel zeigt eine Stadt, in der Aktionen wie eine regelmässige Critical Mass, überflüssig geworden ist.

2. Januar 2015, 21:30 Uhr (Nach der Critical Mass)
Hutmacher, Utopiastadt
Eintritt frei!
Utopiastadt/IG Fahrradstadt Wuppertal/Talradler.de

via: Talradler.de

Wir feiern die Trasseneröffnung!

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Der Radschnellweg Nordbahntrasse wird am Freitag endlich eröffnet! Unserer Meinung nach ein Grund zu feiern!
Hier unser vorläufiges Programm:

15:30 Uhr – 18:30 Uhr
Utopiastadt-Bahnsteig:
Lagerfeuer & Hutmacher-Getränke-Ausschank

18:00 Uhr – 22:00 Uhr
Hebebühne:
Trasseneröffnungsparty mit Musik und Talradler.de-Fahrradvideos aus Wuppertal.

Außerdem:
Mirker Schrauba
Fahrradverleih / Reparaturcafe

Zur Eröffnung fahren wir gemeinsam mit dem Nordbahn-Express. Los geht’s um 12:45 Uhr am Bahnhof Vohwinkel oder um 13:18 Uhr am Mirker Bahnhof / Utopiastadt.

Mit dem Nordbahn-Express zur Trasseneröffnung

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Am Freitag, dem 19. Dezember 2014, wird die Wuppertaler Nordbahntrasse offiziell eröffnet. Die feierliche Eröffnung des Radschnellweges mit Oberbürgermeister Peter Jung, dem Vorsitzenden der Wuppertalbewegung Carsten Gerhardt und dem NRW-Verkehrsminister Michael Groschek findet um 14 Uhr am Bahnhof Wichlinghausen statt. Wir wollen gemeinsam mit dem Rad dort hin fahren, natürlich über die Nordbahntrasse. In gemülichem Tempo und netter Atmosphäre starten wir um 12:45 Uhr am Bahnhof Vohwinkel, um eine Stunde später am Bahnhof Wichlinghausen anzukommen. Damit Radfahrende unterwegs zu uns stoßen können, haben wir einen Fahrplan ausgearbeitet:

Bahnhof Vohwinkel – 12:45 Uhr
Benrather Straße  – 13:00 Uhr
Bahnhof Ottenbruch – 13:08 Uhr
Briller Straße – 13:12 Uhr
Bahnhof Mirke / Utopiastadt – 13:18 Uhr
Haltepunkt Ostersbaum – 13:23 Uhr
Bahnhof Loh – 13:29 Uhr
Buchenstraße – 13:32 Uhr
Haltepunkt Rott – 13:35 Uhr
Bahnhof Heubruch – 13:38 Uhr
Markusstraße – 13:43 Uhr
Bahnhof Wichlinghausen – 13:45 Uhr

Weitere Aktivitäten am Tag der Nordbahntrassen-Eröffnung:

Bahnhof Wichlinghausen 
12:00 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst auf dem Bahnsteig des ehemaligen Wichlinghauser Bahnhofs
13:00 Uhr – Baumpflanzaktion mit Moscheegemeinden auf dem Gelände der Wichernkapelle (im Bau)
14:00 Uhr – Offizielle Einweihung der Nordbahntrasse
14:30 Uhr – Abfahrt zur Critical Mass Dortmund (Link)

Bahnhof Mirke / Utopiastadt
12:15 – 20:00 Uhr – UtopiastadtRad-Verleih und Reparaturcafe
15:00 Uhr – Warme und kalte Getränke und Lagerfeuer auf dem Bahnsteig.