Termin: Offener Stammtisch – Stadtradeln

Vom 02. September bis 22. September 2018 nimmt Wuppertal am Stadtradeln teil. In diesem Zeitraum wollen wir verstärkt Aktionen durchführen, die auf das Stadtradeln aufmerksam machen. Schöner Nebeneffekt: Wir können jede Menge Kilometer für unser Team sammeln. Die Möglichkeiten zum Mitmachen sind vielfältig. Aktionen können zum Beispiel Radtouren, Bikebusse, eine Fahrradparade, eine Schnitzeljagd oder vieles mehr sein. Um Ideen zu sammeln, das bisher geplante vorzustellen und die verschiedenen Aktionen besser aufeinander abzustimmen, laden wir alle Interessierten zu einem offenen Stammtisch ein. Kommt vorbei und plant fleissig mit!

Treffpunkt ist am Dienstag (21.08) um 19 Uhr in Utopiastadt. (Facebook-Event)

Mach mit beim Stadtradeln 2018

Wuppertal nimmt dieses Jahr zum ersten Mal am Stadtradeln teil. Im Zeitraum vom 02.09. bis 22.09.2018 wird es soweit sein. Dann sammelt Wuppertal gefahrene Fahrradkilometer und tritt damit gegen andere Kommunen an. Aus diesem Grund laden wir euch herzlich in unser Team ein um gemeinsam eine hohe Kilometerzahl für unsere Stadt zu erzielen! Unser Team findet ihr hier:

https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=355390

Worum geht es beim Stadtradeln?
„Beim Wettbewerb Stadtradeln geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren, radelnde Mitglieder der kommunalen Parlamente, tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“ 

 

„Chance die innerstädtische Mobilität neu zu denken“

Blechlawine in Wuppertal (c) Christoph Grothe / Talradler.de

Blechlawine in Wuppertal (c) Christoph Grothe / Talradler.de

Die heute beschlossenen möglichen Diesel-Fahrverbote sorgen in ganz Deutschland für erhebliche Anspannung. Dies betrifft auch Wuppertal. Den Urteilsspruch kommentiert die IG Fahrradstadt Wuppertal wie folgt:

“Die ab heute möglichen Fahrverbote bieten die Chance innerstädtische Mobilität neu zu denken. Eine konsequenter Ausbau des städtischen Radwegenetz ermöglicht immer mehr Bürgerinnen und Bürger ihr Verkehrsmittel frei zu wählen und die Abhängigkeit vom Auto zu überwinden. Das für den Sommer erwartete Radverkehrskonzept ist die Blaupause für ein modernes innerstädtisches Radverkehrsnetz.” so kommentiert Christoph Grothe von der IG Fahrradstadt Wuppertal die Diesel-Fahrverbote.

“Die von uns vorgeschlagene Umweltspur auf der B7 wäre ein großer Schritt für die Verbesserung der Radinfrastruktur und der Luftqualität in der Stadt.” ergänzt Kirsten Haberer, die ebenso in der IG Fahrradstadt Wuppertal aktiv ist.

“Schon heute lassen sich viele Ziele wie beispielsweise das Rathaus, die Innenstädte von Barmen und Elberfeld, der Campus Haspel sowie die Bahnhöfe Vohwinkel und Oberbarmen bequem über die Wuppertaler Nordbahntrasse erreichen.” verrät Christoph Grothe. “Durch die geplante Schwarzbachtrasse erhalten mehrere 10.000 Bürgerinnen und Bürger Zugang zu umweltfreundlicher und gesunder Mobilität.” so Grothe weiter.

 

Minister Groschek vor Ort in Wuppertal

Am Sonntag, dem 21. August, besuchte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, auf Einladung des Oberbürgermeisters Andreas Mucke, die Wuppertaler Nordbahntrasse. Während seines Besuchs konnten wir dem Minister zahlreiche Projekte, wie z.B. Fienchen – das Lastenrad oder NBTX – Der TrassenExpress, vorstellen. Auf der Fahrt nach Barmen thematisierten wir die geplante Verkehrsführung an der Baustelle Max-Planck-Straße (die bereits heute morgen (Di. 22. August 2016) korrigiert wurde) und warben für eine „Protected Bike-Lane“ an der Trassenlücke im Bereich Beule.

CycleHack Wuppertal 2016

CHW Logo fin screenNach dem großen Erfolg im letzten Jahr, wird es auch in diesem Jahr einen Cyclehack in Wuppertal geben. Vom 24. bis 26. Juni wollen wir neue Konzepte erarbeiten und umsetzen. Organisiert wird das Ganze in diesem Jahr von vielen verschiedenen Initiativen (federführend von IG Fahrradstadt Wuppertal und dem Open Knowledge Lab Wuppertal) rund um den Mirker Bahnhof (Utopiastadt), welcher zugleich Austragungsort des Events ist. Weitere Infos auf unserer Projektseite und unter http://cyclehack-wuppertal.de.

Lückenschluss in Wichlinghausen

IMG_0351_C6Zwischen dem Bergischen Plateau (Bhf Wichlinghausen) und dem Zugang „An der Beule“ fehlt ein 500m langes Stück Trasse, da dieser Bereich mit vier Supermärkten, Gartencenter, Autowerkstatt und Industriegebäuden bebaut wurde.
Um die Zustände für Fußgänger und Radfahrende zu verbessern denken wir, dass eine geschützte Radspur, eine sogenannte „Protected Bike Lane“ bewirkt, dass alle Verkehrsteilnehmer diese Stelle sicher und komfortabel passieren können.

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Diese geschützte Radspur bietet allen Radfahrenden, vom Kind bis zum Senior, eine sichere und komfortable Infrastruktur. Der für den Radverkehr freigegebene Gehweg ist problematisch, da es hier im Sommer sehr voll wird, es zu Konflikten kommt. Radfahrende nur Schritttempo fahren dürfen und das Befahren von Gehwegen alles andere als sicher und komfortabel ist.

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Schon jetzt darf die Fahrbahn genutzt werden, auf welcher man viel schneller und sicherer von einem Ende zum anderen kommt.
Der Gehweg ist für Fußgänger da – Raum, der ihnen gerechterweise zusteht.
Eine Verbesserung an dieser Stelle, würde dem Stadtteil und dem Radschnellweg Nordbahntrasse mehr Sicherheit, Konnektivität und eine menschenfreundlicheren Straßenraum bringen. Übrigens: Geschütze Radspuren gibt es bereits in vielen Städten. In den nordamerikanischen Metropolen sind sie integraler Bestandteil der Radwegenetze. Durch den Bau dieses Typus konnte der Radverkehr signifikant gesteigert werden.

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© FSwpt, Julian Schüngel

Bewegung auf der Talachse

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Die Interessengemeinschaft Fahrradstadt Wuppertal begrüsst die aktuelle Diskussion um einen durchgängigen Talachsen-Radweg. Die IG Fahrradstadt hat einen durchgängigen und komfortablen Radweg von Oberbarmen bis Vohwinkel seit ihrer Gründung als den Schlüssel zur mehr Radverkehr in Wuppertal betrachtet und befürwortet.

Die Idee eines durchgehenden Radwegs auf der Talachse ist nicht neu: In den letzten Jahrzehnten wurden immer wieder Teile, beispielsweise zwischen Stadion und Robert-Daum-Platz, aber auch zwischen Wasserstraße und Hofkamp, für den Radverkehr freigegeben. Leider sind viele Radverkehrsanlagen, wie beispielsweise in Unterbarmen, stark veraltet. Ein ganzheitlicher Entwurf nach dem neusten Stand der Technik ist daher notwendig. Eine komplizierte Führung über Nebenstraßen ist weder komfortabel, noch intuitiv. Die Nordbahntrasse ist das beste Beispiel für vorbildiche Infrastruktur, kann aber nicht den gesamten innerstädtischen Verkehr abwickeln. Eine weitere Hauptroute, auf der sich Radfahrende ähnlich komfortabel auf der Talachse bewegen können, ist daher notwendig.

In der aktuellen Debatte gibt es drei konkrete Vorschläge für einen Wupperradweg:

  • ein Radweg (oder Umweltspur) auf der B7
  • eine Führung über die Wolkenburg und Siegesstraße
  • einen Wupperradweg

In der Bewertung dieser aktuellen Vorschlägen sehen wir die Einführung von einem Radweg oder Umweltspur (Rad- und Busverkehr teilen sich eine Spur) auf der B7 als Beste der bisher eingebrachten Lösungen an. Eine Führung über die Wolkenburg und Siegestraße mit Umwegen sehen wir als umständlich an, gleiches gilt für die Führung des Radverkehrs in unmittelbarer Nähe zur Wupper, welche zwar einen hohen Freizeitwert hat aber zwangläufig über Gehwege und Nebenstraßen verlaufen muss und darum als Radverkehrsweg eher ungeeignet ist.

Ein durchgängiger Talachsenradweg würde die Verkehrskapazität der B7 nicht beeinflussen, Erfahrungen mit der Westkotter Strasse und der zwischen Haspel und Schauspielhaus eingerichtete Umweltspur bestätigen dies. Diese wichtige Radverbindung hat nicht nur das Potential den akuten Abgas- und Lärmbelastungen entgegenzuwirken, sie wird darüberhinaus nachweislich zur Belebung des Einzelhandels entlang der Talachse führen.

Abschliessend begrüssen wir die neuen Bestrebungen von zwei politischen Parteien und Vertretern der Zivilgesellschaft den Radverkehr zukunftsfähig und sicher zu gestalten.

Es ist ein wichtiger Schritt vorwärts und zeigt eine konstruktive, positive und offene Haltung gegenüber Wuppertal als Fahrradstadt. Die IG Fahrradstadt wird weiterhin diesen Prozess tatkräftig auf verschiedensten Ebenen mitgestalten.

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